Adapter Teil 2

Flektogon 4/20 an A7Vom Adapterfieberwahn befallen habe ich mir nun doch nach zugegebenermaßen nur kurzem innerlichem Kampf („Haben ist besser als Brauchen“ 😆 ) die Sony A7 geschossen; die „kleine“ mit dem 24MP-Vollformatsensor. (Nachtrag: Seit Mai 2015 Sony A7 II) Und zwar nur aus einem einzigen Grund: ich möchte meine alten Schätzchen aus analogen Zeiten per Adapter dranklemmen. Aus 5 Jahrzehnten Photografieren hat sich so einiges an Objektiven angesammelt, die ich schon abgeschrieben hatte. An meine Nikons ging eigentlich nichts anderes als Nikon, was bei gleichem Bajonett auch ok ist. Aber da die Nikons ein großes, wenn nicht sogar mit über 46mm das größte Auflagemaß haben, gab es für andere Marken immer eine Linse im Adapter. Nicht ideal, und ich habe es auch nicht gemacht.

FD 2,8/20 an A7Die A7 hat ein Auflagemaß von 18mm. Damit geht so ziemlich alles problemlos dran, selbst Leicas M’s mit ihren knapp 28mm. Bei den Adaptern hat man die freie Auswahl. Da gibt es die edlen von Novoflex bis zu einfachster Chinaware für 8 Euronen. Ich habe mit Novoflex angefangen, vorallem wegen der Leicaobjektive, mich aber dann für den Zwischenweg entschieden. Es gibt sehr ordentliche Adapter für 40 bis 50 Euronen. An die ganz preiswerten habe ich mich nicht rangetraut. Obwohl das schon toll wäre. Bei 8 Euro könnte man sich für jedes Objektiv einen eigenen Adapter gönnen 🙄 .

Summaron an A7Ich habe noch nicht alles durchprobiert, weiß aber, dass ein 50 Jahre altes Leica M Summaron 35 astreine Ergebnisse bringt, das Nikkor 2,5/105mm genauso gut geht wie damals an der F3 und das Canon FD 2,8/20mm offen in den Ecken schwächelt und etwas weich, ab 5,6 aber prima.ist.

Die Jagd auf alte, edle und lichtstarke  Gläser ist damit eröffnet, und in der Bucht oder auch auf Fotobörsen hat man das bereits verstanden, und die Preise steigen. Immer öfter liest man den Zusatz: an A7 getestet, oder so ähnlich. Dann ärgere ich mich, dass ich in den vergangenen Jahren Objektive verscherbelt habe, nach denen ich mir heute wieder alle Finger lecken würde. Schlauer ist man aber immer hinterher.

Scharfstellen geht mit dem Focus Peaking und der Lupe (habe ich mir auf eine Taste gelegt) an der A7 problemlos, vorallem wenn man/frau mit manuellem Scharfstellen aus Vor-AF-Zeiten noch umgehen kann. Die Belichtungsmessung geht mit Arbeitsblende vonstatten, was ebenso einfach ist, weil der Sucher/das Display das Belichtungsergebnis anzeigen.

 

 

 

Mein erster „Little Planet“

140713_little_planet_Paulskirche

…ist eher ein Zufallsprodukt. Ich wollte ein ganz „normales“ Pano mit der Paulskirche in Frankfurt bauen, und habe spontan im PTGui auf den entsprechenden Menüpunkt gedrückt. Da halt nicht geplant, gab es das große Loch in der Mitte, wo man durch den Planeten durchschauen kann, und den galt es zu schließen, und so musste ich mit Photoshop kräftig mogeln, was man/frau auch bei genauem Hinschauen sieht. Aber egal. Das Ergebnis ist überraschend und ich werde mich mal ernsthalt damit beschäftigen. Das wird ein Spaß 🙂 .Gemacht mit einer Lumix GF5 und dem Samyang 7,5mm fisheye MFT.