Zero 135 Dual Format Pinhole Camera

Bilder gibt es hier.

Pinhole_10Sie ist ein Schmuckstück und ganz aus glanzlackiertem Teakholz gefertigt. Ich bin auf sie gestoßen als ich mich mit Lochkameraphoto-graphie (hier schreibe ich alles mit nostalgischem „ph“) beschäftigt habe, und Selbstversuche an der DSLR mit durchbohrten Gehäusedeckeln so überhaupt nicht funktioniert haben.  Ich habe 3 Deckel verschlissen; wobei bei Zweien die Zentrierung nicht gestimmt hat und da wo sie stimmte, war das Loch viel zu groß.

Hier die technischen Daten:

  • Sensor:                           Silberhalogenide in Gelatine auf Kunststoffträger
  • Sensorgröße:                 24X36 mm Vollformat
  • Speichergröße                ungefähr 25 – 30 Bilder beim 36er / 160 cm Film
  • Sucher                             nein
  • Belichtungsmessung      nein
  • Objektivaufbau:               Luft
  • Objektivdurchmesser:    0,25 mm
  • Brennweite:                    25 mm
  • Lichstärke:                       f/138
  • Scharfeinstellung            nein
  • Verschluss:                    manueller horizontaler Schub-/Zugverschluss
  • Filmaufzug                     gefühlvolles manuelles Drehen
  • Abmessungen                4 3/4″ (L) x 5/8″ (T) x 2 3/4″ (H) einschl. aller Knöpfe
  • Gewicht                          185 g
  • Stativsockel:                  1/4″ Standard

Du brauchst eine volle und eine fast leere Filmdose, in der noch ein paar cm Film sind. Der Filmanfang der vollen Dose wird ein Stück herausgezogen, gerade abgeschnitten und per Klebeband mit dem Filmrest der fast leeren Dose verbunden. Deckel drauf, aufs Stativ damit und los.

Zur Belichtungsmessung braucht ihr einen Handbelichtungsmesser (oder eine Kamera mit Belichtungsmesser) und eine Stoppuhr. Da das Objektiv  😉 eine Lichtstärke von f/138 hat muss bei z.B. einer Messung für Blende f/5,6 die abgelesene Belichtungszeit um den Faktor 9 verlängert werden: f/5,6 bei 1/125 sec ergeben dann eine Belichtungszeit von 4sec. Damit ihr jetzt nicht noch einen Taschenrechner mitnehmen müsst, ist auf der Rückseite der Kamera eine Umrechnungsscheibe angeschraubt.

Ich hatte bis jetzt immer Schwarzweißfilme genommen und zwar den PAN F von Ilford. Er ist mit ISO 50 schön niedrigempfindlich, damit fast kornfrei und die Belichtungszeiten sind lang genug für die manuelle Auslösung der Kamera. Bei einem 400er Film würde der Belichtungsmesser im Beispiel oben bei f/5.6 eine 1/500 sec anzeigen, was dann umgerechnet 1 sec Belichtungszeit der Kamera ergibt. Dann wird das Verwackeln beim Hin- und Herschieben des Verschlusses schon ein Problem. An einer kleinen Schraube kann an der Kamera eingestellt werden, wie leicht der Verschlussschieber gehen soll.

Ich werde mal Diafilm probieren  😀

Ach ja, die Bilder stehen alle auf dem Kopf. Klar, oder?

 

 

 

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