iPhonografie ist toll

Ich habe jetzt auch ein iPhone5 😆 und musste natürlich umgehend die eingebaute Kamera ausprobieren. Die Kamera an der Rückseite hat einen 8mp-Sensor (die vordere Kamera 1,2mp), der 4,5×3,4mm misst. Das ist grob überschlagen ein Viertel der Fläche meines Fingernagels am kleinen Finger. Also winzigst. Der Cropfaktor liegt irgendwo bei 8. Das Objektiv hat eine Lichtstärke von f/2,4 und eine Brennweite von 4,3mm, also auf KB hochgezogen sind es dann um die 35mm. Bei dem winzigen Sensor ist ab etwa 34cm alles scharf. Einzustellen gibt es nichts. Panoramen und HDRs können gemacht werden. An Blende, Zeit oder ISO zu drehen geht nicht.  Es gibt einen „Zoom“, indem das Bild mit 2 Fingern aufgezogen wird, aber der Bildqualität tut das gar nicht gut. Das tolle ist, dass mit dem Finger der Fokuspunkt angetippt werden kann und die Kamera danach auch die Belichtung misst. Also sind Gegenlichtaufnahmen oder zu kontrastreiche Motive kein Problem mehr. Die Belichtung saß bei meinen Aufnahmen sehr ordentlich. Bei schlechtem Licht und steigenden ISO fängt der Sensor bei der Größe natürlich recht früh an zu rauschen. Das sei ihm verziehen. Ich finde, die Kamera schlägt sich sehr wacker.

Hier sind in meiner Fotokiste ein paar Aufnahmen.